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“Satin Shade” – März 2008

Eine Geschichte in Fortsetzung

Shade/shading steht für Nuancierung, Transparenz und Verdichtung, Licht und Schatten, soft shine und Glamour. Ob hochglänzende, schwere, schwarze Satins und deren matte „Schattenseite“, ob zarte transparente Batiste in hellem lavendel, die in mehreren Lagen „kleidsam“ werden, oder die überraschenden Effekte aus Verbindungen von durchscheinend und dicht, in diesem Reigen ließe sich endlos fabulieren…
Eine Symbiose aus Klassik und raffinierten Schnittformen wie etwa Drachenkeilkimonos bestimmen unverändert eine klare und feminine Linie und die edle Shirtwear-Premiumkollektion „Jaques Schiesser“ bildet die perfekte Ergänzung.

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“In the Mood for Velvet” – September 2007

Die Weiterführung von Ideen der vorangegangenen Kollektionen in die lässig-eleganten Kleidungsstücke einer Wintergarderobe läßt nun eine Farbpalette aus dunklen Blau- und Grautönen mit Akzenten in Rosé und Weinrot in der kompakteren „Stofflichkeit“ von Baumwollsamt und Wollstoffen erscheinen.
Subtile Schnittformen wie Drachenkeilkimonos bestimmen eine klare und feminine Linie, akzentuiert durch Details wie Schleifenverschlüsse.
Samt bietet Anregung für Schattierungen: „Mit und gegen den Strich“ geschnittene Teile und präzise Nahtverläufe fördern interessante Patchworkeffekte oder figurbetonte Silhouetten zu Tage.
Experimentell gefundene Crashtechniken entstehen hand-made und stellen eine wichtige Spielwiese des ready-made-Labels dar. Ergebnis des „gewollten Zufalls“ sind nahezu floral anmutende Oberflächenmusterungen und Schattierungen.
Variable Teile sind ebenfalls ready-made-Standard, wie etwa Stulpen, die sich der Absatzhöhe anpassen.

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Präsentation der neuen Kollektion bei den Modenschauen vom 19. bis 21. Oktober auf der Blickfang Wien im Museum für Angewandte Kunst.

Messestand gemeinsam mit Balzer Knitware, Leipzig.

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“Before Sunrise” – März 2007

Eine Verbindung verschiedener Themen von „Stofflichkeit“ und „Erscheinung“:
In der atmosphärischen Farbpalette der Morgendämmerung (opakes Nachtblau, zarte Pastelltöne, kräftiges Morgenrot) wurden ausschließlich Baumwollstoffe und Seiden verarbeitet. Deren Unterschieden in Struktur und „Körperlichkeit“ entsprechen die Schnitte — körperbetonte, schlichte Silhouetten sowie fließende Fältelungen und asymmetrische Raffungen.
Das Konzept des Ready-made wird in den Gedanken des „phénomène trouvé“ weitergespielt: Mit partiellen Farbverwaschungen, Ausbleichungen oder Knitterfalten werden (vermeintliche) Resultate klassischer Wäschepflegefehler als ästhetische Akzente ins Spiel gebracht.

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“Multiple Choice” – Oktober 2003

Einfach und komplex zugleich, im Sinn des Ready-made: Entfernen Sie den weißen Kragen vom schwarzen Hemd, wechseln Sie die Manschettenknöpfe. Ziehen Sie Ihre Lieblingsbluse auch im Sommer an und hängen Sie die Ärmel in den Schrank, ebenso das Futter Ihres Rockes. Machen Sie aus einem Stricktop einen Schal, ergänzen Sie es mit Minipulli zum Pullover. Genießen Sie edles Seidenfutter in Harris Tweed und kleine, feine „Ready-mades“ am Kleidungsstück…

Musterkollektion “Multiple Choice” war erhältlich im Shop
Sonja-Picolin.com
Hoher Markt 3 (In der Landskronpassage)
1010 Wien

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„August“ – September 2002

Die Kollektion beruht auf einem langjährigen Faible für Retroklassik und damit verbundenem feinen Handwerk. In Ready-made-Manier wurden in simpler und schlüssiger oder auch ironisch verspielter Weise neue Bedeutungsebenen kreiert. Einem alten „Bekannten“, dem deutschen Fotografen August Sander (1876 – 1964) und seinen „Menschen des 20. Jahrhunderts“ ist diese Arbeit gewidmet.

Präsentiert wurde „August“ von Gerald Votava am 17. Oktober 2002 am Clubschiff „Johann Strauß“, Donaukanal. Zur Präsentation erschien ein Leporello.

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